Vorbereitung des Eingriffs
Am Tag vor der Operation wird ein persönliches Gespräch zwischen Patient und Arzt geführt, um eine medizinische Aufklärung über den Ablauf und die mögliche Risiken des Eingriffes zu gewährleisten. Zudem findet eine Untersuchung statt, bei der eine Blutabnahme zur Bestimmung eines kleines Blutbildes erfolgt, sofern Sie den Befund Ihrer aktuellen Blutwerte nicht von Ihrem Hausarzt vorlegen können. Die Untersuchung werden in dem vor Ort zuständigen Labor durchgeführt. Vor der Nasenoperation wird die Nase genau vermessen, um bestimmte Winkel einhalten zu können. In einigen Fällen ist es notwendig, zur Begradigung Silikon-Implantate anzufertigen. Nasenschleimhaut und Nasenatmung müssen einwandfrei in Ordnung sein.
Der Eingriff
Die Art der Korrektur, ob Höckernase, Langnase, Begradigung einer schiefen Nase, Verschmälerung einer zu breiten Nase, Korrektur der Nasenspitze oder Auffüllen von Einsenkungen bei einer Sattelnase, ist abhängig von der Schnittführung. Sehr häufig können die erforderlichen Schnitte in die Schleimhaut der Nasenhöfe gelegt werden, so dass man sie später von außen nicht mehr sieht. In verschiedenen Fällen sind kleine Schnitte am Nasenflügelansatz notwendig.
Bei Operation der Höcker bzw. Langnase muss das Nasenbein von seiner Basis abgelöst werden. Die Schnitte werden vernäht und Tamponaden in die Nasenlöcher eingelegt. Zum Schutz und als Kompression gegen Blutergüssen und Schwellungen wird ein Pflasterverband und darüber eine kleine Gispschiene gelegt.










